Kristallzuchtanlagen

Für das Ziehen von Kristallen aus der Schmelze wurden zwei Anlagentypen entwickelt, die sich seit mehr als 10 Jahren in verschiedensten Forschungseinrichtungen bewähren.

Beide beruhen darauf, dass vom Keim ausgehend eine gerichtete Erstarrung der Schmelze dadurch induziert wird, dass sich die Front der Erstarrungstemperatur allmählich vom Kristallkeim entfernt.


Kristallzuchtanlage nach Bridgman

Bei der ersten Methode, der Kristallzuchtanlage nach Bridgman, bewegt sich der Tiegel mit Kristallkeim und Schmelze im zeitlich konstanten Temperaturfeld des Ofens in Richtung kälterer Bereiche.

Technische Details

Heizeinheit:  LORA 1700-40-300-1
Maximaltemperatur: 1700 °C
Atmosphären: inert, reduzierend
Kristalldurchmesser: ca. 25 mm (1“)
Kristalllänge: ca. 70 bis 100 mm
Geschwindigkeit der Tiegelabsenkung: 10-3 mm/min


Kristallzuchtanlage mit konstantem Temperaturgradienten

Bei der zweiten Variante kann der Kristallkeim in einem Ofen mit bekanntem Temperaturgradienten an der Position der maximalen Temperatur stehen gelassen und die Ofentemperatur zeitlich kontrolliert abgesenkt werden. Dabei entfernt sich die Front der Erstarrungstemperatur ebenfalls langsam weg vom Kristallkeim.

Technische Details

Heizeinheit:  LOBA 1300-40-600-1 mit Gradient
Maximaltemperatur: 1300 °C
Atmosphären: oxidierend, inert, reduzierend
Kristalldurchmesser: ca. 25 mm (1“)
Kristalllänge: ca. 70 bis 100 mm
Geschwindigkeit der Temperaturabsenkung: > 0,1° C/h

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