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Medienversorgung / -entsorgung

In vielen Fällen ist eine Bearbeitung des Tempergutes in Hochtemperaturöfen unter definierten Atmosphären oder im Vakuum erwünscht.
In einigen Fällen sind durchströmende Gase zu erhitzen und verlassen im heißen Zustand den Arbeitsraum.
Austretende heiße Gase und Reaktionsprodukte müssen abgeleitet und ggf. gekühlt und nachbehandelt werden.
Kritische Komponenten, insbesondere Dichtungen von Öfen, Reaktoren und anderen Zubehörteilen, sind zu kühlen.
Öfen mit häufigem Probenwechsel müssen schnell heruntergekühlt werden.

Für alle diese Aufgabenstellungen bietet HTM für seine Öfen angepasste Medienversorgungen und -entsorgungen an, ggf. mit Regelung der Medienflüsse und Sicherheitsschaltern. Eine Abgasbehandlung durch Nachverbrennung und/oder Absorbtion kann realisiert werden.

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Medienversorgung für Labor-Drehrohrofen
gasdicht, SO3-verträglich, mit Gasregelung

(Drehrohrofen AU070111)

  • 4 Anschlüsse für den Gaseinlass (O2, Ar, H2, N2) mit Handventilen über SWAGELOK®-Verbinder 6 mm;
  • Weiterleitung der Gase über 2 MFCs (Bronkhorst xxx) wahlweise für O2 oder Ar bzw.
    H2 oder N2;
  • Anschluss für zusätzliche Gase (nicht geregelt) oder eine Vakuumpumpe;
  • Die Gasversorgung ist auf einen Vordruck bis 3 bar ausgelegt;
  • Absaugstutzen an der Einhausung des Ofens (Ø ca. 80 mm) für Anschluss an die Hausversorgung;

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Labor-Drehrohrofen für Batch-Betrieb unter definierten Gasen
mit 2-stufiger Verdampfereinheit

(Drehrohrofen AU070062)

  • Die Wasserversorgung für den 2-stufigen Verdampfer wird über einen Liquid-MFC mit 8 mm-SWAGELOK®-Verbindern geführt;
  • Die Anschlüsse für den Gaseinlass (3 Gase) an den Gas-MFCs werden mit 6 mm-SWAGELOK®-Verbinder realisiert. Die Gasversorgung ist auf einen Vordruck bis 3 bar ausgelegt;
  • Auf Kundenwunsch ist der MFC für eines der Gase in der Steuerung dem Liquid-MFC L30 parallel geschaltet. Es kann also entweder ein 3. Gas oder der Wasserzufluss für die Verdampferstufe 2 geregelt werden;

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Vakuum-Schmelzbadofen
(Schmelzbadofen AU060161)

  • Beim Vakuum-Schmelzbadofen werden der Rezipient, der Verschlussflansch und der Deckelflansch mit Kühlwasser gekühlt. Die Kühlwasserversorgung der drei Teile ist in Reihe geschaltet, so dass nur ein Einlass und ein Auslass vorhanden sind.
  • Für den Anschluss der Vakuumpumpe/n und den Ein- und -auslass des Prozessgases ist ein Kleinflansch CF40 vorhanden. Der Aufbau des Gasversorgungssystems wird vom Anwender vorgenommen. Dabei ist sicherzustellen, dass sich im Gasauslass ein Überdruckventil für ca. 100 - 200 mbar befindet.
  • Der Einlass des Gases zur Begasung der Schmelze erfolgt über einen Schlauchanschluss mit
    6 mm-Schnellverbinder. Der Druck dieses Gases ist so zu regulieren, dass ein Rückstömen der Schmelze in den zentralen Kanal der Stößelstange verhindert wird.

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