Kammeröfen für oxidierende Atmosphären
Kammeröfen werden für alle Wärmebehandlungen an Luft eingesetzt:
- Entbindern, Sintern;
- Kalzinieren, Festkörperreaktionen bei hohen Temperaturen;
- Schmelzen von Glas und Metall in Tiegeln.
Je nach Temperaturbereich werden für die Öfen unterschiedliche Heizleiter verwendet:
- bis 1300 °C - FeCrAl-Heizleiter (Kanthal A1);
- bis 1600 °C - SiC-Heizstäbe;
- bis 1720 °C - MoSi2-Heizelemente.
Die Öfen unterscheiden sich des Weiteren
- in ihrer Nutzraumgröße von einigen ml bis 1 m3;
- in Art der Beladung, zum Beispiel Topfofen, Hubbodenofen, Klappofen oder Haubenofen.
HTM baut Kammeröfen ausschließlich nach Kundenwunsch.
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Beispiele
Heizeinheit für Hochtemperatur-Haubenofen zum Einbau in einen Teststand (Betriebsanleitung Haubenofen AU070171) bestehend aus einer beheizten Haube und einer Basis im Al-Profilrahmen
- Heizraumabmessungen: 1670 x 800 x 860 mm3;
- Tmax = 1100 °C (Dauerarbeitstemperatur 900 °C);
- 3-zonige Heizung;
- große Temperraturhomogenität.
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Hochtemperatur-Hubbodenofen (Betriebsanleitung Kammerofen mit Scherenhubtisch AU070022)
- Tmax = 1600 °C;
- Dauerarbeitstemperatur bis 1450 °C;
- Ofenhaube mit 24 MoSi2-Heizelementen (Superkanthal), fest im Gestell montiert;
- beheiztes Volumen 270 l, nutzbare Grundfläche 1500 mm x 500 mm;
- Ofenboden zum Be- und Entladen;
- hydraulische Hebebühne zum Heben und Absenken des Ofenbodens;
- Schienensystem zum Verfahren des Ofenbodens;
- Steuerung für die 3 Heizzonen mit Dreiphasen-Thyristorsteller;
- präzise Leistungsstellung auch im unteren Temperaturbereich.
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