Anwendungen

Hochtemperaturchemie

  • Hochtemperatursynthesen unter definierten Gasatmosphären
  • Pyrolyse organischer Verbindungen
  • Kalzination von Precursorverbindungen
  • Festkörperreaktionen bei erhöhter Temperatur
  • Salzschmelzenchemie
  • Hochtemperaturkorrosion

Für diese Arbeiten kommen die unterschiedlichsten oefentypen und Sonderkonstruktionen zum Einsatz.
Die Art des oefens richtet sich nach dem Stoffsystem, der Stoffmenge, den erforderlichen Temperaturen,
der Gasatmosphäre und den Vorstellungen und Wünschen des Kunden. Für kleine Probenmengen in Glühschiffchen haben sich insbesondere Rohröfen vom Typ LOBA, LORA und LK, für größere Probenmengen und die Modellierung technischer Prozesse Drehrohröfen bewährt.

Chemische Transportreaktionen
  • Thermochromatographie im Temperaturgradienten mit reaktiven Gasen
  • Gastransportprozesse
  • Kristallzüchtung aus der Gasphase

Die chemischen Transportreaktionen werden überwiegend in mehrzonigen Rohröfen vom Typ LORA oder LOBA ausgeführt, da hierbei die Gasströmung am besten definiert ist. Für thermochromatographische Arbeiten sind Gradienten-Rohröfen mit speziellen Heizwicklungen im Einsatz.

Metallurgische Prozesse

  • Reduktive Behandlung von Metallpulvern zur Oxidbeseitigung in Schutzgasöfen
  • Schmelzen und Legieren von Metallen in Schachtöfen mit Tiegelmanipulatoren
  • Aktivmetall-Löten von Keramik-Metall- und Keramik-Keramik-Verbindungen in speziellen Hochtemperatur-HochvakuumHaubenöfen oder -Quarzöfen
  • Korrosion in Metallschmelzen in Tiegelöfen überwiegend in geschlossenen Ampullen
  • Homogenglühen und Phaseneinstellung in Rohröfen oder Kaltwand-Schachtöfen

Pulvermetallurgie und Keramik

  • Pulversynthesen von Nichtoxiden
  • Einstellung definierter Stöchiometrien durch Gas-Festkörperreaktionen
  • Thermische Pulverbehandlung
  • Entbindern
  • Sintern von Oxiden und Nichtoxiden
  • Graphitisieren
  • Thermisches Ätzen
  • Thermische Nachverbrennung

Je nach Stoffsystem, Stoffmenge, erforderlichen Temperaturen und Vorstellungen des Kunden wird die gesamte Palette der Ofentechnik eingesetzt.

Nuklear- und Isotopentechnik

  • Modellierung des Incore-Schmelzens von WWER mit einer gasbeheizten Anordnung bis 2200 °C.
  • Abtrennung flüchtiger Spaltprodukte aus UO2
  • Konfektionierung von C14-Abfällen
  • J131-Separation

Öfen, die für radioaktive Arbeiten vorgesehen sind, stellen immer Sonderlösungen dar, welche die Strahlenschutzanforderungen berücksichtigen und in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickelt werden.

Physikalisch-thermische Untersuchungen

  • Ausdampfen flüchtiger Produkte aus Festkörpern und Flüssigkeiten
  • Diffusionsprozesse im Festkörper
  • Thermogravimetrie
  • Thermodiffusion
  • Thermochromatographie

Kristallzüchtung

  • Kristallzüchtung aus der Gasphase in meist mehrzonigen Rohröfen. Sind die Proben in Ampullen eingeschlossen, kommen auch Tiegelöfen und Glovebox-Öfen zum Einsatz.
  • Kristallzüchtung nach dem Tammann-Stöber-Verfahren und dem Bridgeman-Verfahren

Energie- und Umwelttechnik

  • Heizhauben für SOFC-Stacks
  • Modellierung solarer Wasserstofferzeugung
  • Vergasung von Kohle und Biomasse
  • Untersuchung der Effektivität von Abgaskatalysatoren
  • Thermoelementkalibrierung
  • Gaserhitzer

Je nach Stoffsystem, Stoffmenge, erforderlichen Temperaturen und Vorstellungen des Kunden wird die gesamte Palette der oefentechnik eingesetzt.

Anwendungen

Öfen und Heizanordnungen
für Labor und Technikum

HTMs Öfen und Heizanordnungen für Labor und Technikum finden in den unterschiedlichsten, nebenstehend erläuterten Einsatzbereichen Anwendung.
Gerne beraten Sie unsere erfahrenen Mitarbeiter bei speziellen Fragen.

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